Wie das Handelsblatt dieser Tage unter der Überschrit „Firmen brauchen Regeln für Twitter, Facebook und Co“ treffend feststellt, sollten Unternehmen sich nicht blind auf die Social-Media-Kompetenz Ihrer Mitarbeiter verlassen. Nicht wenige Unternehmen haben sich mit der „wird schon gutgehen“-Strategie bereits nachhaltig in die Suppe gesetzt und mussten das Kind mühsam wieder aus dem Brunnen fischen, nachdem Mitarbeiter unbedacht Tweets, Facebook-Einträge oder Blog-Posts abgesetzt hatten, die sicher nicht der offiziellen Unternehmens-Meinung entsprachen.
Weil heute jeder im Social Web aktive Mitarbeiter ein „Sender“ für das Unternehmen sein kann, jedoch nicht zwangsläufig alle Fallstricke und möglichen Risiken kennt und abschätzen kann, ist es sinnvoll, solide Guidelines für die Unternehmens-Kommunikation über Social Networks zur Verfügung zu stellen, an denen sich die Mitarbeiter orientieren können.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlichte kürzlich einen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang im Social Web. Die Handlungsempfehlungen der Fachgruppe Social Media im BVDW sprechen Unternehmen sowie beschäftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien.
Inhaltlich aufgegriffen werden Themen wie der Umgang in Social Media mit internen Informationen, öffentlicher Kritik am eigenen Unternehmen und über Kunden, Auftraggeber und Partner sowie das Verhalten in Social Media in kritischen Unternehmenssituationen. Erhältlich ist der BVDW Leitfaden „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“ kostenlos auf der Website unter www.bvdw.org.













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